Löstigkeit kennt keine Grenzen – Zum 70. der Löstige Geselle

Bürgermeister Otto Neuhoff bringt es auf den Punkt: „Es ist eine Ehre – ja, ein Adelstitel – ein Mitglied der Gesellschaft zu sein.“ Gemeint ist die KG Löstige Geselle, die in dieser Session 70 Jahre alt wird.

Damals, ein Jahr nach dem Ende des 2. Weltkrieges, fanden ein paar „lustige Gesellen“ zusammen, die anderen Menschen und sich selbst Freude bereiten wollten. Sie gründeten eine Karnevalsgesellschaft und schlossen sich der Kolpingfamilie an. Gründungsmitglied Fanz Limbach erinnert sich an die Geburtsstunde der KG: „Es gab nach dem Krieg wenig zu essen. Hungrig waren wir aber auch nach Geselligkeit.“ Der Name „Löstige Geselle“ wurde gewählt, weil sich die jungen Burschen bei ihrem Entschluss, eine KG ins Leben zu rufen, im damaligen „Meisterzimmer der Handwerker“ aufhielten.

Heute bereichern die Löstige Geselle mit vier Abteilungen das gesellschaftliche Leben der Stadt. Dazu zählen das Herrenkomitee, das Damenkomitee, der Senat und das Tanzcorps. Zweimal stellten sie die Siebengebirgstollitäten und zahlreiche unvergessene Büttenredner sind aus der KG hervorgegangen, z.B. Otto Jonas und Reins‘se Willi. Seit diesem Jahr zählt der Kleinkunstkeller „hautnah“ zum festen Angebot im Zeughaus.

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