Kölsch Mess – hier darf geschunkelt werden

Leere Kirchen? Nicht in Bad Honnef – jedenfalls wenn zur Kölsch Mess in St. Johann Baptist gerufen wird. Knüppeldicke voll das Kirchenhaus mit Jecken, jecken Christen und Einfach-nur-mal-so-vorbeigekommen-Besuchern. Motto: Leeven Herrjott, jönn uns et Laache!”

Dr. Herbert Breuer führte rheinisch durch den Gottesdienst und: “Wundern Sie sich nicht, wenn hier am Altar geschunkelt wird. Ich betone ausdrücklich, in unserer Kirche darf geschunkelt werden.”

Natürlich waren alle Bad Honnefer Karnevals-Institutionen an Bord – vom Circus Comicus über die Klääv Botz bis zur Senatorengroup von Halt Pol. Gerhard Papenbrock, Chef des veranstaltenden Festkomitees Bad Honnefer Karneval richtete seinen Dank an alle, die jedes Jahr mit enormem Engagement dazu beitragen, dass während der fünften Jahreszeit aufs Schönste geschunkelt und gebützt werden kann (und gesungen: zum Beispiel am Dienstag in der Gaststätte Vierkotten – Sing doch ene mit).

Nur einmal verging Papenbrock et Laache, als er vom zunehmenden Uniformen-Klau berichtete. Sogar Kinderuniformen blieben nicht verschont. Man würde dieser Entwicklung mit rheinischer Direktheit entgegentreten.
Gesegnet wurde die neue Standarte der Rasselbande, Leiterin Nadine Batzella strahlte nicht nur deswegen mit 1000 Jecken um die Wette. Bevor die Abschiedsglocken läuteten, gab es noch eine Überraschung: Die Musikschule unter Leitung von Antonia Schwager war wieder “Jeck op Musik” und ließ Honnef vorm Altar hochleben.

Ajuja, Ajuja – dann gings zum Biwak nach nebenan.

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